Publikation zu nicht-planarem 3D-Druck erschienen
Zusammen mit der AG von Prof. Inkermann wurde ein Beitrag zur Modellierung und Validierung von nicht-planarem 3D-Druck veröffentlicht.
Bauteile und Komponenten mit komplexer Geometrie lassen sich mit 3D-Druck-Verfahren herstellen. Beim 3D-Druck ist insbesondere die fast unbegrenzte Freiheit beim Design der Geometrie ein wesentlicher Vorteil gegenüber konventionellen Fertigungsverfahren. Eine aktuelle Entwicklung ist der sogenannte nicht-planare 3D-Druck, wo im Gegensatz zum klassischen 3D-Druck die Extrusion nicht mehr in ebenen Schichten erfolgt, sondern eine dreidimensionale Orientierung zulässig ist. Dadurch lassen sich Geometrien und Druckpfade für eine bestmögliche Beanspruchbarkeit optimieren.
In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe von Prof. Inkermann am IMW wurde die Modellierung und experimentelle Validierung des nicht-planaren 3D-Drucks untersucht. Zur Berücksichtigung der Druckrichtungen wurde eine Methode entwickelt, die die Druckrichtungen direkt aus dem G-Code extrahiert und in der numerischen Simulation mit finiten Elementen berücksichtigt. So wird eine enge Verbindung zwischen Prozess und Simulation hergestellt und vielfältige simulationsbasierte Parameter und Designstudien ermöglicht. Das Konzept und die experimentelle Validierung mittels digitaler Bildkorrelation wurden in der renommierten Zeitschrift Progress in Additive Manufacturing veröffentlicht.
Der Beitrag ist abrufbar unter: https://link.springer.com/article/10.1007/s40964-026-01598-8