Geschichte

Das heutige „Norddeutsche Mechanik-Kolloquium“ ist aus dem „Niedersächsischen Mechanik-Kolloquium“ hervorgegangen, dessen Keimzelle in Braunschweig liegt.

Im Hause des Braunschweiger Mechanik-Professors Hermann Schaefer existierte bereits nach dem Krieg (seit 1946 ?) ein internes „Colloquium für Mechanik“. Schaefers Kollege, der Hannoversche Mechanik-Ordinarius Otto Flachsbarth, wollte etwas Ähnliches in Hannover einrichten, und so fand 1947 ein erstes informatives Treffen mit Kolloquiumscharakter der Hannoverschen und Braunschweiger Mechaniker in Braunschweig statt, welches von Schaefers Assistenten organisiert wurde.

Bereits damals, in einer Zeit, in der zum Lebensmittelkauf noch die entsprechenden Marken benötigt wurden, bot man in der Frühstückspause klare Brühe und Butterbrötchen an (Indiz für Organisationstalent)!

In den ersten Jahren – der mathematische Aspekt hatte derzeit einen höheren Stellenwert – war die Runde um die Standorte Clausthal (Lehrstuhl für Mathematik und Mechanik, Eberhard Mettler) und Göttingen (Max-Planck-Institut und AVA, Walter Tollmien) erweitert worden, und spätestens seit 1951 konnte man von der festen Institution „Niedersächsische Mechanik-Kolloquium“ sprechen, welches semesterweise wechselnd an den vier Standorten stattfand.
Die Berliner Kollegen als „Insulaner“ waren seit 1968 auf dem Kolloquium gern gesehene Gäste; Berlin als Austragungsort hätte sich – fünf Jahre nach dem Mauerbau – als zu schwierig erwiesen. Die Bezeichnung wurde angepasst: „Mechanik-Kolloquium Niedersachsen-Berlin“.
Mittlerweile war längst aus der klaren Brühe eine richtige Suppe geworden, die Butterbrötchen waren belegten Brötchen gewichen.

1978 wurde der Kreis um Hamburg (Hochschule Bw) erweitert; ab da ist die Bezeichnung  „Norddeutsches Mechanik-Kolloquium“ üblich.
Später kamen die Hochschulen aus Bremen, Kassel, und Hamburg hinzu. 
Die letzte Erweiterung (1994) erfuhr das Norddeutsche Mechanik-Kolloquium infolge der Deutschen Wiedervereinigung um die Hochschul-Standorte Magdeburg und Rostock auf nun insgesamt zehn Teilnehmer.

 

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